Hochfrequenz (Mobilfunk, WLAN etc.)

Je höher die Frequenz, desto eher verschmelzen elektrische und magnetische Felder zu einer elektromagnetischen Welle. Auf dieser werden Informationen für Radio, Fernsehen, Telefonie und Datenübertragung gesendet.

Wer einen Mikrowellenofen im Haus hat, weiß, dass hochfrequente elektromagnetische Strahlen Hitze in organischem Material, sprich Essen, erzeugt. Auch Mobilfunkstrahlen haben diese Wirkung, sind aber natürlich nicht so Energieintensiv. Die öffentlichen Grenzwerte betrachten auch deshalb nur diesen Wärmeeffekt.

Alle weitergehenden pathogenen Auswirkungen der Hochfrequenten Strahlungen, die wir über Mobilfunk, WLAN, DECT-Telefonie etc. ausgesetzt sind, werden weitestgehend ignoriert. Bei einer Studie in Schweden wurden z.B. festgestellt, dass das Risiko eines Hirntumors auf der Seite auf das Handy benutzt wird, signifikant höher ist.

Heutzutage kann man sich kaum komplett gegen die Einwirkung von hochfrequenten Elektromagnetischen Strahlen schützen. Deshalb ist es um so wichtiger, den eigene Schlafplatz möglichst von solchen Belastungen freizuhalten. Hierzu gibt es mehrere Möglichkeiten der Abschirmung. Wichtig ist dabei eine exakte Untersuchung.

Die einzige zuverlässige Methode, die auch die Hausanamnese anwendet, ist die Spektralanalyse. Diese Geräte analysieren die Energiedichte entsprechend der Sendefrequenzen. Anhand dieser Messergebnisse können Abschirmmaßnahmen gut geplant und anschließend überprüft werden.

Vor einer baubiologischen Hausuntersuchung ist es wichtig, den Fragebogen für die Hausanamnese auszufüllen.

Dipl. Ing. (FH)
Baubiologe (IBN)

Claudius Pöppinghaus

Tel.: 06172-2655246
cp@hausanamnese.de

Sachverständiger für die Erkennung und Bewertung

von Schimmelpilzschäden (TÜV)