Schimmel

Schimmel ist eine mikrobielle Belastung zu der auch Bakterien und Hefepilze zählen. Diese Belastungen treten immer in Folge von erhöhter lokaler oder genereller Feuchtigkeit, sei es in der Luft, auf Oberflächen oder in Materialien auf.

Das Immunsystem ist in der Lage mit einer „normalen“ umweltbedingten Belastung von Mikroorganismen wie Schimmel, Hefen, oder Bakterien umzugehen. Kritisch wird es bei Personen, die schon vom Immunsystem belastet sind. Dazu gehören Allergiker, Krebs- oder HIV-Patienten, alte Menschen oder auch Kinder.

Die mikrobielle Belastung im Haus sollte sich nicht wesentlich von der im Außenbereich unterscheiden. Aus diesem Grund wird immer eine Vergleichende Probe der Außenluft untersucht.

Einige Schimmelpilzarten wie Aspergillus oder Stachybotrys können sogenannte Mykosen, also Erkrankungen durch Schimmelpilze auslösen.

Bei Verdacht auf Schimmelbefall sind u.a. folgende Fragestellungen wichtig:

  • Ist ein sichtbarer Befall vorhanden?
  • Ist die Raumluft betroffen?
  • Gibt es eine Feuchtequelle?

Diese Fragen werden individuell mit Luftkeimsammlern, Oberflächenbeprobung (jeweils mit anschließender Laborauswertung) und Bau- und Raumfeuchtemessungen geklärt.

Einige Fragen zum Bereich Schimmelgefahr in Ihrem Wohnumfeld können durch den Fragebogen der Hausanamnese im Vorfeld geklärt werden.

Dipl. Ing. (FH)
Baubiologe (IBN)

Claudius Pöppinghaus

Tel.: 06172-2655246
cp@hausanamnese.de

Sachverständiger für die Erkennung und Bewertung

von Schimmelpilzschäden (TÜV)