Fasern und Partikel (Asbest)

Asbest (griech.: asbestos = unlöschbar) wurde bis Ende der 70er Jahre in allen möglichen Produkten verarbeitet (Dachpappen, Asbestkleber, Blumenkästen, Nachtspeicheröfen etc.). In gebundener Form stellt Asbest zumeist keine gesundheitliche Gefährdung da. Problematisch wird es, wenn asbesthaltiges Material mechanisch bearbeitet wird. Die Asbestfasern haben die Eigenschaft sich immer in Längsrichtung zu teilen und werden somit irgendwann so klein, dass sie über die Lunge eingeatmet werden und dort die sog. Asbestose auslösen können.

Mehr Informationen über Asbest finden sie in diesem Beitrag.

Die Entfernung von asbesthaltigen Material darf nur durch eine Fachfirma erfolgen.

Künstliche Mineralfasern (KMF): Nach dem Asbest als krebserregend erkannt wurde, hat man vielfach andere Mineralische Dammstoffe eingesetzt, so etwa Glas-, Stein- und Mineralwollen. Diese Materialien sind zwar bei weitem nicht so problematisch wie Asbest, Mineralwolle, die bis Mitte der 90er Jahre eingebaut wurde haben aber laut der MAK-Liste der Deutschen Forschungsgemeinschaft für Arbeitsstoffe krebserzeugendes Potential. Bei einer ordnungsgemäß durchgeführten Dämmung sollten deshalb die Anzahl der Fasern in der Raumluft nicht erhöht sein. Dieses kann über Luftproben überprüft werden.

Vor der Untersuchung in diesem Bereich ist es wichtig, den Fragebogen für die Hausanamnese auszufüllen.

Dipl. Ing. (FH)
Baubiologe (IBN)

Claudius Pöppinghaus

Tel.: 06172-2655246
cp@hausanamnese.de

Sachverständiger für die Erkennung und Bewertung

von Schimmelpilzschäden (TÜV)