Störung des Erdmagnetfelds durch Metallteile im oder am Bett

Bei Federkernmatratzen können Kompassnadeln bis zu 180° abgelenkt werden, d.h. die Magnetfeldrichtung wird komplett umgedreht. Zugvögel und andere Tiere wie Aale, Bienen oder Delphine nutzen das natürliche Erdmagnetfeld, um sich zu orientieren. Das funktioniert mit Hilfe von mikroskopisch kleinen Kristallen des magnetischen Eisenoxids Magnetids. Das gleiche Kristall hat man in menschlichen Hirnen gefunden. Versuche mit stärkerer magnetischer Belastung haben ergeben, dass Probanden die Orientierung verloren haben. Bei 50%iger Abschwächung des Erdmagnetfeldes nehmen Sehfehler zu und die Dämmerungssehtüchtigkeit wird herabgesetzt.

Wie bei allen Einflüssen, sollte man sich auch im Fall des Magnetismus gerade im Schlafbereich an der Natur orientieren und deshalb das natürliche Erdmagnetfeld so wenig wie möglich stören.

Was führt nun zu diesen Störungen? In erster Linie sind es magnetisierte Metallteile, z.B. Federkerne in Matratzen, Betten aus Metall, metallische Gegenstände, die unter dem Bett aufbewahrt werden (z.B. Hanteln), große Metallgegenstände in der Nähe des Bette (Heizkörper). Die Störung kann aber auch durch magnetisierte Stahlträger in Betten oder Böden verursacht sein. In diesem Fall hilft dann in der Regel nur, Abstand zum Verursacher zu halten. Ansonsten ist es ratsam beim Bett/- und Matratzenkauf, möglichst auf Metallteile zu verzichten, sprich Betten aus Massivholz und Matratzen aus Naturmaterialien wie Latex oder Naturfasern zu verwenden.